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We Don't Need Another Hero …




„We Don't Need Another Hero …“




Liebe Leserinnen und Leser,


die Stimme der Ausnahmekünstlerin Tina Turner schwirrt mir am Schreibtisch immer noch im Kopf herum, nachdem sie mich bereits beim Frühstück aus dem Radio heraus „erwischt“, unterhalten und inspiriert hat. Intuitiv google ich ein wenig herum und bleibe bei einer Filmkritik zu diesem – mittlerweile 38 Jahre(!) alten – Film hängen:


„Technisch perfekt inszeniertes Endzeitspektakel, das weniger selbstzweckhafte Gewalttätigkeiten als die ersten beiden Teile aufweist und in der Geschichte um den Kinderstamm eine Dimension der Hoffnung aufbaut.“


Interessant: „weniger selbstzweckhaft“, „Dimension der Hoffnung“.


Diese Aspekte sorgen dafür, dass meine Gedanken zu einem anderen Thema überspringen, das mich momentan ebenfalls beschäftigt: die Künstliche Intelligenz. Vergeht doch kein Tag, an dem nicht über ChatGPT, KI-basierte Video- und Stimmen-Avatare, Deep-Fakes oder die vermeintliche Automatisierung des Denkens debattiert wird. Jenseits der überschwänglichen Lobhudeleien einerseits und der Horror-Phantasien à la Terminator, Matrix & Co andererseits gilt es meiner Meinung nach eher darum, reinen Selbstzweck zu vermeiden und ganz nüchtern das positive Potential zu erkennen und zu nutzen. Konkret vielleicht als Assistent des weiterhin selbst denkenden Menschen bei der Erstellung einer Geschäfts-Präsentation, einem Vortrag zum Betriebsjubiläum oder aus Anlass des bevorstehenden Sommerfestes?


„Die allermutigste Handlung ist immer noch, selbst zu denken. Laut!“

Coco Chanel, Modedesignerin, Unternehmerin, 1883-1971


Stutzig und auch recht skeptisch macht mich in diesem Zusammenhang (Künstliche Intelligenz) hauptsächlich der Wunsch, perfekt und gleichzeitig authentisch aufzutreten. Kommen doch in der Regel Menschen zu mir, die ihren destruktiven und lähmenden Perfektionismus-Anspruch endlich ablegen und mit ihrer einzigartigen und unverwechselbaren Persönlichkeit überzeugen und begeistern wollen. Denn aus dieser Perspektive heraus lässt sich Sichtbarkeit, Selbstsicherheit und Wirksamkeit entfesseln. Wie sich dies erreichen und manifestieren lässt, zeige ich Ihnen bei Bedarf gerne persönlich. Rufen Sie mich an +491626786087 oder per Mail info@estherschweizer.de. Ich freue mich auf Sie!


„Der größte Trick, den der Teufel je gebracht hat, war, die Welt glauben zu lassen, es gäbe ihn gar nicht …“

Filmzitat aus "Die üblichen Verdächtigen", 1995



Tatsächlich steckt manchmal – oder sogar sehr oft – der Teufel im Detail und kann uns das Leben mächtig zur Hölle machen. Ich habe während meiner langjährigen Berufspraxis die Erkenntnis gewonnen, dass mit dem Anwachsen von Erfahrung und Fachkenntnis sich auch die Fähigkeit enorm verbessert, die relevanten Details unmittelbar „abzuchecken“ und direkt Lösungen zu finden. Dementsprechend ergeben sich aus meiner Sichtweise als Auftritts- und Rede-Coach schnell ganz pragmatische Fragen wie:


Welche konkreten Vorteile bringt die persönliche Außendarstellung durch einen KI-Avatar tatsächlich?


• Inwieweit ist die technische Beschäftigung mit der KI-Materie eher eine Überforderung oder eine Erleichterung?


• Erwächst aus der technisch perfekten Darstellung vielleicht sogar eine neue Form der Authentizität, die im fortschreitenden 21. Jahrhundert zur neuen Normalität wird?


• Mit anderen Worten: Wird diese neue Perfektion zur menschlichen „Standard“-Authentizität?


Können wir sicher sein, dass die KI nicht das Vertrauen in die eigene Person bzw. die Seriosität der eigene Außendarstellung eher untergräbt?


• Sind die persönlichen Werte weiterhin erkenn- und erlebbar – oder müssen diese jetzt klarer dargestellt werden, um der stetig abnehmenden Aufmerksamkeitsspanne der Menschen gerecht zu werden? (Microsoft stellte übrigens schon 2015 in einer Untersuchung fest, dass die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne der Menschen nur noch 8 Sekunden beträgt. Zum Vergleich: Goldfische wenden sich „erst“ nach 9 Sekunden dem nächsten Reiz zu.)


• Können Sie z.B. ChatGPT ohne allzu großen Zeitaufwand nutzen, um einen brillanten Redentext zu verfassen?


Wieviel Zeit und Geld sind Sie bereit zu investieren, um u. a. die richtigen Prompts zu finden und einzusetzen?


• Inwieweit wird durch die Verwendung einer künstlichen Intelligenz die Zielgruppe/das Publikum adressatengerecht angesprochen und gegebenenfalls mit einbezogen?


Wann geht das Publikum davon aus, dass es im Bereich der weniger komplexen Kommunikation nur noch mit KI-generierten Botschaften und Informationen regelhaft angesprochen wird – und die menschgemachte Kommunikation fortan die Ausnahme darstellt?


Auf Ihre Antworten, Rückmeldungen und auf Ihre Erfahrungen bin ich sehr gespannt.  Besonders, wenn ich Ihnen ein wenig Inspiration z. B. zur Erstellung Ihrer ersten KI-generierten/-unterstützten Heldengeschichte geben konnte.


Apropos "sich Gedanken zu machen". Passenderweise haben sich u. a. die Mitglieder des VGSD (Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.) im Mai mit der KI und ihrem Einfluss auf die Arbeit von kreativen Menschen beschäftigt – die abgeleiteten Erkenntnisse und Positionen möchte ich Ihnen in diesem Kontext natürlich nicht vorenthalten:


Diskussion über Umgang mit KI. Klick HIER


Übrigens – oder BTW, wie die KI-affine Generation Z gerne einzuleiten pflegt – dieser Text ist komplett „auf meinem Mist gewachsen“. Ganz im Sinne der Schriftstellerin Anaïs Nin (1903–1977), die entsprechend feststellte:


„Wir schreiben, um das Leben zweimal zu schmecken – im Moment und im Nachhinein.“   


Herzlichst

Ihre Esther Schweizer


P.S.

Link zu: We Don’t Need Another Hero ...

Titelsong Film Mad Max, Gesang Tina Turner, 1939-2023


Ich übernehme keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und dauerhafte Gültigkeit der genannten Querverweise und Internetadressen (Stand: 13. Juni 2023).





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