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Esther Schweizer I Erbsenkamp 22F I 22175 Hamburg I +49 40 492 970 85 I +49 162 678 60 87  info@estherschweizer.de

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© 2019 Esther Schweizer

Vorhang auf! Funktionelles Outfit, keine Funktionskleidung

06.04.2017

 

Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass auch Sie sich bei Ihren Vorträgen, Präsentationen oder öffentlichen Auftritten bewusst für ein spezielles Outfit entschieden haben – als typische Kriterien gelten Bequemlichkeit, Bewegungsfreiheit, passende Farben, persönlicher Stil, Erwartung des Publikums und manchmal auch ein thematischer Bezug zum Vortrags-Inhalt.

 

Jedoch beziehen Sie auch funktionelle Aspekte mit ein? Dazu gehören meiner Erfahrung nach:

• Dezente, nicht auftragende aber geräumige Taschen für Moderationskärtchen, Tontechnik oder thematische Accessoires


• Farben, Formen und Muster, die nicht in Konkurrenz zu Ihrem Gesicht treten, aber auch in einer eventuellen Video-Aufzeichnung keine Probleme verursachen (wie kleinteilige Schwarzweiß-Muster, grelle oder viel zu helle Farben, großflächige Formen oder extreme Farbkontraste)


• Stoffe, die „transpirationssicher“ sind und keine entsprechenden Farbveränderungen verursachen
Geräuschfreie und bequeme Schuhe für unterschiedliche Bühnenbelege und beruhigender Trittsicherheit 

 

Diese Kriterien gelten für Männer wie für Frauen gleichermaßen – hier hat sich die Gleichberechtigung erfreulicherweise schon vollkommen durchgesetzt. 

 

Mein Praxis Tipp für den nächsten großen Auftritt: Der bedachte Einkauf.

 

• Achten Sie doch beim nächsten Shopping darauf, dass Ihre zukünftige Kleidung idealerweise mindestens eine kleine Tasche für Moderationskärtchen oder Tontechnik (siehe oben) enthält. Frauen müssen sicherlich länger suchen, werden sich aber wundern, dass sie doch auf jeden Fall fündig werden. Wenn Sie mit Lavalier-(Ansteck-)Mikros arbeiten: Berücksichtigen Sie, dass Sie vorher „verkabelt“ werden und diese Drähte kein Eigenleben entwickeln oder Sie in Ihren Bewegungen beinträchtigen. Es gibt auch spezielle Kabelführungen, die wieder ablösbar direkt auf die Haut geklebt werden können. Bügel- oder Headset-Mikrophone sollten nicht mit Ihrer Frisur kollidieren – oder durch ständigen Kontakt Nebengeräusche verursachen.

• Fotografieren Sie sich mit der infrage kommenden Kleidung einfach kurz mit Ihrem Smartphone, um nicht nur den Spiegeleindruck zu haben, sondern auch die Wirkung auf Fotos oder Videos mindestens ansatzweise beurteilen zu können – in Bezug auf die bereits erwähnten Kriterien. 

 

Zusatz Tipp: 

Wenn Sie sich selbst schminken und keinen Maskenbildner in Anspruch nehmen: Immer zuerst die endgültige Kleidung anziehen, dann Handtuch über den Schulterbereich, danach das Make-Up auflegen. „Steht“ das Make-Up, sollten Kleidungswechsel niemals über den Kopf stattfinden, auch wenn es etwas schneller geht.

 

Viel Erfolg und Toi, Toi, Toi!

 

 

 

 

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